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JU sieht Alternativen zur Sekundarschule
‚Hauptschulen und Realschule adé – Wo gehen unsere Kinder morgen zur Schule?‘ – so betitelt die Junge Union Kamp-Lintfort (JU) ihr Positionspapier zur Entwicklung der Schullandschaft in der Klosterstadt. Hierhin setzten sich die Jungpolitiker nicht nur mit den zu erwartenden Entwicklungen in der örtlichen Schullandschaft auseinander, sondern diskutieren auch die geplante Sekundarschule als Ersatz der Haupt- und Realschulen.
CDU und JU: „ka-liber gestaltet Programm für SPD-Parteifest“
Die Veranstaltungen von SPD und dem ka-liber Jugendkulturverein sorgen weiter für Unmut in der Klosterstadt. Nun meldeten sich CDU und Junge Union zu Wort. „Wenn der SPD-Vorsitzende Wolfgang Roth behauptet, es handele sich bei dem Familienfest der SPD und dem abendlichen Konzert von ka-liber um zwei getrennte Veranstaltungen, dann kennt er den Internetauftritt seiner eigenen Partei nicht. Hier wirbt die SPD ausdrücklich mit dem musikalischen Abendprogramm“, sagt der CDU-Parteivorsitzende Simon Lisken. „Auch dass es keine Überschneidung der vermeintlich getrennten Veranstaltungen geben wird ist den Ankündigungen der Veranstaltung nicht zu entnehmen. Entweder sind diese oder die Aussage von Wolfgang Roth sachlich falsch.“ So gehe den Ankündigungen zur Folge die SPD-Veranstaltung bis 20 Uhr, ka-liber beginne bereits um 18 Uhr. Auch spreche ka-liber in seiner Veranstaltungsankündigung von „einer Veranstaltung von 15 bis 24 Uhr“. „SPD und ka-liber versuchen auf Biegen und Brechen eine offensichtlich gemeinsame und abgesprochene Veranstaltung nicht als solche darzustellen“, so Lisken weiter. „Eine solche Veranstaltung hat nicht nur ein Geschmäkle.“
JU will Konsequenzen ziehen
Konsequenzen ziehen – dass will die Junge Union Kamp-Lintfort nach dem Mordfall am Pappelsee, der am Pfingstwochenende große Betroffenheit in der Klosterstadt auslöste. Dazu haben der JU-Vorsitzende Yannic Kascholke und sein Stellvertreter Nick Kriegeskotte nun ein Thesenpapier verfasst. „Während die Ersten bereits auf „die Jugend“ im Allgemeinen schimpfen, andere die Tat am liebsten schnell ad acta legen wollen und viele in erster Linie eine harte Bestrafung fordern, wollen wir uns ernsthaft mit dem Thema Jugendkriminalität in Kamp-Lintfort auseinander setzen und nach einer gründlichen Analyse Ideen entwickeln, wie dem Thema zukünftig erfolgreicher begegnet werden kann – auch wenn unstrittig einzelne Exzesse nie ganz zu verhindern sein werden“, begründet Yannic Kascholke den Vorstoß der Jungen Union.
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